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Thema: Gamescom 2014: Teil I von "Das HQ zu Gast bei Relic"  (Gelesen 11706 mal)

Mitth'raw'nuruodo

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Gamescom 2014: Teil I von "Das HQ zu Gast bei Relic"
« am: 21. August 2014 - 17:55:48 »

Hallo Community,

die Gamescom NDA ist ausgelaufen und daher wird es Zeit euch von unserem Besuch auf der diesjährigen Gamescom bei Relic zu berichten. Ich sage bewusst "uns", denn neben mir, Lord Rommel vom HQ CoH, war auch MilkaCow als dt.-sprachiger Vertreter von Coh2.org eingeladen worden. Gemeinsam lud uns Relic zu einem exklusiven Pressetermin sowie anschließend zum gemeinsamen Abendessen in die Kölner Innenstadt ein. Das wir dabei so einiges erfahren konnten und viele Eindrücke gewinnen konnten, könnt ihr euch sicherlich gut vorstellen. Ich muss Fairerweise anmerken, dass der Bericht vermutlich nicht vollständig sein wird und sein kann. Gerade beim Abendessen haben wir teilweise so quer durcheinander geplaudert und geredet, dass es schlicht aufgrund der Masse an Infos und Gesprächen kaum möglich war ALLES mit zu bekommen. Allerdings sollten doch ein paar Leckerbissen für die Community dabei sein.


Gamescom Messeeingang. Die Besucher strömen in Massen herein

Der Artikel wird aufgrund seiner Größe in 2 Teilen kommen. Ich habe mich dazu entschieden den Artikel aufzuteilen, um euch nicht mit DER Textwand zu erschlagen. Es dürfte immer noch genug Text sein. Achtet also in den folgenden Tagen auf den 2. Teil des HQ CoH-Gamescom-Berichts!

Erst einmal möchte ich mich nochmals zutiefst bei Relic bedanken. Ich hatte die Chance eine passionierte und grundsympathische Entwickler-Truppe kennen zu lernen. Ich für meinen Teil bin auf das Beste mit den Relic-Entwicklern klar gekommen und bin erfreut über die offene und freundliche Begrüßung durch die Jungs aus Kanada. Auch möchte ich mich noch mal besonders bei Relics Community Manager Jeffery Simpson bedanken. Erst seine Organisation und Planung hat diesen Trip ermöglicht. Daher sei mir vorne weg folgendes persönliches Statement erlaubt; Noun.  Thank you very much for your effort. I'm sure that we will find the table sooner in the next time. Keep up with your good work.

Die Gamescom selber

Da wir als Pressevertreter nach Köln geladen waren, kamen wir in den Genuss von Pressetickets für die Gamescom. Ich für meinen Teil darf dazu sagen, dass ich darüber heilfroh war. Ich war fasziniert davon quasi 2 unterschiedliche Messen erleben und sehen zu dürfen.
Der Pressetermin war auf 17 Uhr angesetzt, weswegen mir doch einiges an Zeit blieb, um einmal über die Gamescom zu wandern. Beeindruckend waren die Massen. So voll hatte ich die Messe nicht mehr in Erinnerung. Schon am ersten Publikumstag sammelten sich endlose Schlagen an den Spielstationen der verschiedenen großen Entwickler. Was man also neben einem Campingstuhl zum Warten mitbringen sollte, war vor allem Zeit viel Zeit, weswegen ich auf das Anspielen von einigen Titeln am Donnerstag verzichtet habe.
Wichtiger war dagegen der Stand von Koch Media in der Buisness-Area, wo Relic neben Entwicklern wie Paradox und Creative Assembly seinen Presseraum hatte. Die Buisness-Area unterschied sich vor allem in der Besucherdichte deutlich von der "öffentlichen Messe". Die schon fast leeren Hallen mit ihren exklusiven, abgeschotteten Entwickler und Publisher-Lounges waren eine Wohltat nach dem Gedränge und dem Geschiebe im Publikumsbereich. So fanden sich MilkaCow und ich bereits früh vor dem Koch Media-Stand ein und sagten den Relic-Jungs kurz Hallo. Die danach verbliebenen Stunden galten dann der Vorbereitung auf das Treffen. Ich für meinen Teil war bereits gut gespannt auf das, was folgen sollte.

RELICs neues Kampagnen-DLC: Ardennes Assault
Die Schlacht um die Ardennen
Viele von euch werden den Bericht vor allem wegen dem jetzt folgenden lesen. Ich möchte daher anmerken, dass es sich bei dem folgenden um einen rein subjektiven Ersteindruck handelt.
Um 17 Uhr war es dann soweit. Die Sega-NDAs waren unterzeichnet worden und Noun hat uns Community-Vertreter über den Ablauf und den Inhalt der kleinen Pressekonferenz in Kenntnis gesetzt. Neben dem Community-Manager Jeffery Simpson (Noun) waren zudem der CoH 2 Game Director Quinn Duffy, CoH 2 Campaign Lead Mitch Langran sowie Relics Brand Director Alex Price anwesend. Die Jungs hatten bereits den ganzen Tag in der Lounge zugebracht und hatten einer ganzen Reihe von Spielemagazinen und Websites Rede und Antwort zu ihrem neuen DLC-AddOn Ardennes Assault gestanden, weswegen sie sichtlich froh waren ihr neues Produkt zwei Vertretern der Community zeigen zu können.

Brand Director Alex Price [rechts]erklärt uns, was wir gleich erleben werden. Links daneben: Quinn

Zur Einstimmung auf den Inhalt von Ardennes Assault hat Quinn uns eine kurzes Briefing zum historischen Rahmen der neuen Kampagne gegeben. In Ardennes Assault seid ihr als Spieler mit den heftigen Attacken der dt. Armeen im Rahmen der Ardennen-Offensive 1944 in den belgischen Ardennen konfrontiert. Die dt. Armee hatte noch mal alles an Material und Soldaten zusammen gezogen und zu einem gewaltigen Schlag konzentriert. Die US-Truppen, die in den Ardennen lagen, wurden von diesem Schlag unvorbereitet getroffen und in eine Tiefe von 60km zurück geworfen. Jedoch zerbrachen die US-Truppen unter diesem enormen Druck nicht wie von der Wehrmacht erwartet. Stattdessen gelang es den US-Truppen unter hohen Verlusten - es war die blutigste Schlacht der US-Armee auf europäischem Boden - sich zu reorganisieren und zum Gegenangriff anzutreten. In genau diese schweren Stunden des Dezembers 1944 werdet ihr nun als Kommandant einer US-Kompanie geworfen. Ihr müsst den dt. Angriff standhalten und zum Gegenschlag ausholen. Und wie das aussehen wird, werde ich euch nun vorstellen.

Das verschneite Eschendorf
Zu diesem Zweck hatte Relic eine Mission des neuen DLCs für die Gamescom vorbereitet und mitgebracht. Im Folgenden sollte uns Quinn als Spieler diese Mission mit ihren Neuheiten und Besonderheiten näher bringen. Wichtig für Ardennes Assault ist die Tatsache, dass ihr Kommandant über eine begrenzte Streitmacht seid. Wichtig für den Verlauf eurer Kampagne ist euer Spielstil und eure Fähigkeiten mit euren Truppen bei minimalsten Verlusten das maximalste Ergebnis zu erzielen. Es ist also eine Frage, wie ihr die Mission gewinnt. Ein Kernelement für Ardennes Assault ist Aufklärung, Aufklärung und Aufklärung. Es sei bereits vorne weg gesagt; Wer diese Kampagne blind durchknüppeln möchte, der wird einige böse Überraschungen erleben.
Als ein wichtiges Element dieser Vorbereitung ist der neue Startbildschirm der Mission erwähnt. Hier erhaltet ihr euer erstes Missionbriefing in Form eines taktisch-analytischen Videos. Euch wird das Ziel eurer Mission bekannt gemacht. Zudem erhaltet ihr wichtige Informationen über feindliche Truppenstärke, feindliche Stellungen sowie mögliche Angriffs- und Infiltrationsoptionen. Das Video zu gucken, wird überlebenswichtig für eure Truppen. Prägt euch daher die Informationen gut ein, da ihr sie für eure Mission definitiv brauchen werdet. Nach dem Ende des Videos könnt ihr dieses entweder erneut angucken oder in die Mission gehen. Und genau das werden wir jetzt tun. Und in gewohnter Relic-Manier eröffnet eine gekonnte Ingame-Cut-Szene unsere Mission und führt uns mitten hinein in die kommende Schlacht.

Eschendorf ist eine neue Karte für die Kampagne. Es ist ein kleines, verschneites und sehr verwinkeltes Dorf im Norden der Karte. Von eurer US-Basis führt eine kleine Straße direkt nach Eschendorf hinein. Flankiert auf beiden Seiten wird diese Straße von einem dichten und tödlichen Wald. Die Tatsache, dass der Spieler eine vollwertige US-Basis zu Spielstart an seiner Position vorfindet, war für mich persönlich die erste Überraschung, dachte ich doch, dass der Spieler mit einer begrenzten Streitmacht antreten würde [was für mich eine vollwertige US Basis ausschloss). Allerdings ist die US-Basis in sofern ein logisches Element, da ihr im Rahmen der Mission je nach Bedarf eure Truppen ausrüsten, bewaffnen und anpassen müsst. Um uns die Bedeutung der Aufklärung von Feindeinheiten für den eigenen Erfolg der Mission zu veranschaulichen, beorderte Quinn seinen Truppen zum direkten Vormarsch auf der Verbindungsstraße unserer Basis nach Eschendorf. Mit seiner Streitmacht aus einem M4 Sherman, 2 Schützentruppen sowie einer US-Airborne-Einheit, marschierte Quinn nun auf der Straße gen Norden. Das sich das als fataler Fehler erweisen sollte, war bereits nach wenigen Metern auf der Straße klar. Die Straße war von einer dt. Einheit abgeriegelt. Püppchen-Raketenwerfer und MG-34 zerrieben die US-Truppe im Nichts. Ein paar gezielte Volltreffer und Quinns Sherman-Tank ging in einer Feuerfontäne dahin. Das war durchaus eine optisch beeindruckende Demonstration der Bedeutung von Aufklärung. Der Sherman hatte so blind vorrückend keine Chance mehr zur Flucht. Quinn versicherte zwar, dass einem guter Spieler sicher einen Durchbruch direkt über die Straße gelingen könnte, jedoch betonte er noch mal die Bedeutung von Verlusten für den Verlauf der Kampagne (dazu später mehr).
Da die Hauptstraße sich als schlechte Option erwiesen hat, wich Quinn mit seiner verbliebenen, mittlerweile wieder verstärkten und mit BARs und Thompsons ausgerüsteten Truppen in die undurchdringlichen Wälder aus.

Die Schlacht um das Gehöft - oder wie Relic Nebenmissionen designt
Der Weg durch den Wald war dabei nicht ohne Grund gewählt. Ardennes Assault zeichnet sich durch seine dynamischen Nebenmissionen aus, die einem Belohnungen und Vorteile für den Verlauf der Mission und der Kampagne eröffnen können. Die aus den Nebenmissionen generierten EP sind wichtig, um neue Fähigkeiten und CallIns des erweiterten Kampagnen-Techbaums zu erlangen und freizuschalten. Zum Gewinn der Kampagne müssen sie aber nicht zwingend durchgespielt werden.
Quinn wurde also nach seinem gescheiterten Durchbruch informiert, dass in dem Wald östlich seiner Position ein dt. Panzer festgefahren sei. Die Vernichtung würde die spätere Einnahme von Eschendorf erleichterten, da mit der Vernichtung des Panzers und der dortigen Kampfgruppe er einen Weg über die weichere Flanke nach Eschendorf hinein sich bahnen könnte.

An dieser Stelle sei das tolle Mapdesign erwähnt. Eschendorf mit seinen Wäldern und verwinkelten Straßen ist ein kleines, in die Dunkelheit der Nacht gehülltes Dörfchen in den Ardennen. Der leichte Dunst, die nächtliche Atmosphäre und der Schnee erzeugen eine Kälte, die man vor dem Monitor meint fühlen zu können. Die Jungs haben echt eine beeindruckende Karte gezaubert. Ich kann nur hoffen, dass die anderen Missionskarten ähnlich dicht und stimmig zusammengestellt und passend sein werden.

Zurück zu Quinns Vorstoß. Der Wald ist ein dichtes Geflecht aus kleinen Wegen und Kreuzungen. Überall lauern dt. Infanterietruppen. Mit den neu überarbeiten Waffenverhalten für die KI sind diese Gegner nicht zu verachten. Die Panzerfüsiliere stehen im Hintergrund und werfen eine Granate in Quinns Truppen während ein Sturmpionier auf Tuchfühlung zu den mit Thompson MPis vorrückend Airbornes geht. Das sind vllt nicht die großen Schlachten, aber selbst diese kleinen Gefechte kosten euch Soldaten und das wiederum geht auf euren Kompaniestärke-Zähler. Quinn macht aber bei diesen Hinterhalten kurzen Prozess. Eigene Granaten und die BARs können schnell den Widerstand solcher Nester brechen. So arbeitet er sich langsam aber sicher an den bewegungsunfähigen Panzer IV der Nebenmission heran. Während sich Quinn dort also mit den dt. Truppen schlägt, erklärt uns der Singleplayer-Designer Mitch Langran, dass diese Gegenden mit ihren Tücken aufwarten können. Umstürzende Bäume, kollabierende Gebäude, Brücken und anderes können das Gelände beeinflussen. Passagen, die vorher noch für Panzern passierbar waren, können im nächsten Moment durch umgestürzte Hindernisse für selbige unpassierbar sein. Das - so Langran - soll eine neue Dynamik in die Karten bringen. Sie verändert euer Vorgehen und eure Truppenzusammenstellung. Sie kann euch sicher geglaubte Wege versperren oder neue Alternativen eröffnen. Auf Eschendorf war das leider noch nicht im Detail zu erleben. Langran verspricht aber, dass diese Elemente eine Anzahl der anderen Karten prägen werden. Vielleicht aber hatten wir auch Pech, dass Quinns Sekundärziel im Osten der Karte liegt, weil wir nämlich den anderen Teil der Karte dadurch nicht mehr sehen würden.


Mitch Langran [Links] erklärt MilkaCow [Mitte] und mir [Rechts] das dynamische Map-System.

Mittlerweile hat sich Quinn an die dt. Stellung rund um den manövrierunfähigen Panzer IV heran geschoben.
Die Stellung wird erneut von dt. Truppen auf das heftigste verteidigt. Ein Frontalangriff würde in einem Desaster enden. Quinn entscheidet sich daher seine Truppen zu teilen. Zwei Infanteristen gehen geschützt hinter eine hohen Hecke an der linken Flanke vor. Rechts von den Gehöft schickt Quinn einen weiteren Trupp Infanterie mit einem neu angeforderten Stuart-Panzer lang. Die Zange soll den Kampf schnell entscheiden.

Was jetzt folgt ist eine der vielen kleinen lustigen Szenen. Quinn, der die Kampagne heute schon zum x-mal gespielt hat, läuft in eine weitere Kampagnenfalle hinein. Es gelingt ihm zwar den Panzer IV mit einer Sprengladung der Airborns zu zerstören, aber was dann folgt lässt sich nur mit den Worten "Glück im Unglück" beschreiben. Sein Stuart war für den Angriff auf eine kleine Kreuzung hinter dem Gehöft vorgerollt. Was Quinn nicht erwartet hatte, war, dass diesmal dort ein dt. StuG III auf seine Truppe wartet. In der folgenden Verwirrung des Kampfes musste Quinn ordentlich Federn lassen. In dem verzweifelten Bemühen seinen neu gebauten Stuart zu retten, manövrierte Quinn aus der Sichtweite des StuGs. Das StuG wiederum haderte aufgrund des blockierenden Stuarts mit der Wegfindung und drehte eine Ehrenrunde nach der anderen. Während Quinn um sein Stuart rang, nutzt ein dt. Fallschirmjäger-Trupp die Gunst und machte Quinns Infanterie im Nahkampf nieder. Da Quinn allerdings eine Fallschirmspringer-Kampfgruppe gegen das StuG anforderte, entging ihm dieses Niedermachen seiner Truppen durch die KI. Erst der befreiende Strafing-Run eines mit 4x cal.50 bewaffneten P-47 Jagdbombers konnte die Situation entwirren. Quinn selber war von diesem Ereignis ein wenig mitgenommen. Schon fast ein wenig peinlich berührt, musste er doch eingestehen, dass ihm das heute zum ersten Mal so passiert sei und das er vorher nicht solche Verluste erlitten habe (ich darf schon verraten, dass es sein höchster Verlust des Tages war).


Quinn verliert seine Truppen. Und wir haben Spaß daran!

Warum ich dieses kleine Gefecht in dieser Länge darlege, hat einige gute Gründe. Langran nutzte Quinns konzentriertes Schweigen um uns auf die neuen Fahrzeuggeräusche aufmerksam zu machen. Relic hatte im Zuge von Ardennes Assault zahlreiche historische Fahrzeuge und Waffen akustisch archiviert und teilweise neu aufbereitet. Als Resultat endete das Gefecht um das Gehöft in einer filmreifen und actionreichen Schlacht. Das Röhren der P-47, das trockene Rattern der cal50 MGs und das Aufbrüllen des Stuartmotors bei seinem panischen Fluchtmanöver sind für mich wahrlich stimmig inszenierte und gekonnt umgesetzte Leckerbissen, denen CoH seine tolle und dichte Atmosphäre zu verdanken hat. Quinn mag zwar schwere Verluste erlitten haben, dafür war die Inszenierung des Gefechtes an Dramatik und Spannung kaum zu überbieten. Ich für meinen Teil war gut beeindruckt und kann nur hoffen, dass diese Momente die Kampagne auszeichnen werden.
Daneben sei aber noch einmal auf diese Nebenmissionen zurück zu kommen. Designer Langran erklärt uns, dass die Nebensmission einem gewissen Zufallsprinzip unterlägen. Zum einen war die Wahl des Ortes reiner Zufall aus einer Reihe von Optionen. Auch das dort zu erfüllende Missionsziel ist eines von vielen möglichen. Würden wir den Einsatz wiederholen, so verspricht uns Langran, so würden wir vielleicht statt des lahmgeschossenen Panzer IV eine Haubitze oder Pak 43-Stellung beispielsweise aushebeln müssen. Vielleicht hätte uns die Mission aber auch an einer anderen Stelle der Karte erwartet. So genau kann man das also vorher nicht wissen. Das soll vor allem den Wiederspielwert mit erhöhen und der Kampagne diese beliebige Eindimensionalität der russischen Kampagne nehmen. Natürlich erscheint es jetzt nicht spannend, dass einem das Spiel mal statt auf einen Panzer eben auf ein Geschütz hetzt. Wichtig sind hierbei aber vor allem die Bonuspunkte, mit denen wir später neue CallIns und Abilities freischalten, die dann das Spielgeschehen in der nächsten Karte beeinflussen können (zB indem wir dann einen Sherman Bulldozer freischalten und uns unseren Weg zum Ziel selber freiräumen).

Ende Teil I
An dieser Stelle endet dann auch der 1. Teil des Gamescom-Berichts. Dieser Teil soll euch ein wenig mit den Neuerungen und den Inhalten von Ardennes Assault vertraut machen.
Im nächsten Teil werde ich euch dann den Sturm auf Eschendorf näher bringen sowie mein persönliches Fazit zu Ardennes Assault präsentieren. Als Bonus gibt es anschließend einen kleinen exklusiven Blick hinter die Kulissen mit dem Bericht über den Abend nach der Gamescom mit dem Relic-Team.

Ich hoffe es hat euch soweit Spaß gemacht.
Wenn ihr fragen habt, stellt sie doch bitte in diesem Thread. Gerne auch auf Englisch, falls ihr direkt was an unseren Relic-Manager Noun richten wollt.
Ich werden versuchen so viel wie möglich so weit zu beantworten wie ich das kann und darf.

Lord Rommel für das HQ CoH.

Ein Ausblick auf das nächste Mal:

War-Loot und ein illustrer Abend mit Relic.
« Letzte Änderung: 21. August 2014 - 22:47:54 von Kastenbrot »

Karpador! Recht hasse

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Re: Gamescom 2014: Teil I von "Das HQ zu Gast bei Relic"
« Antwort #1 am: 21. August 2014 - 17:59:39 »
Wer ist denn der Typ der aussieht wie Nightmare? :ugly:
Zitat von: reflecthofgeismar
RT ist in vielen Teilen genau so verschwult gutmenschlich und Befürworter der Homoendzeitdekadenzwerte wie die Qualitätsjournaille der hiesigen Lügenpresse.

Mitth'raw'nuruodo

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Re: Gamescom 2014: Teil I von "Das HQ zu Gast bei Relic"
« Antwort #2 am: 21. August 2014 - 18:01:11 »
kA wie Nightmare aussieht  :P
Einer von den Relic-Jungs oder wen meinst du?

Karpador! Recht hasse

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Re: Gamescom 2014: Teil I von "Das HQ zu Gast bei Relic"
« Antwort #3 am: 21. August 2014 - 18:06:23 »
Am Tisch mit relic-Shirt in der Mitte, 4. von rechts.
Zitat von: reflecthofgeismar
RT ist in vielen Teilen genau so verschwult gutmenschlich und Befürworter der Homoendzeitdekadenzwerte wie die Qualitätsjournaille der hiesigen Lügenpresse.

Mitth'raw'nuruodo

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Re: Gamescom 2014: Teil I von "Das HQ zu Gast bei Relic"
« Antwort #4 am: 21. August 2014 - 18:07:13 »
Das ist Veloceraptor. Auch hier im Forum angemeldet.

MadMojo

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Re: Gamescom 2014: Teil I von "Das HQ zu Gast bei Relic"
« Antwort #5 am: 21. August 2014 - 19:30:33 »
Das IST Nightmare, Doppelacc  :ugly:

Ernst:
Ist das im Früh-Brauhaus ? Kommt mir so bekannt vor..
« Letzte Änderung: 21. August 2014 - 19:32:39 von MadMojo »
Alle weltpolitischen Krisen der letzten Jahre wurden heimlich von der HQ-Führung eingefädelt, nur um unsere Diskussionskultur aufrecht zu erhalten.

Mitth'raw'nuruodo

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Re: Gamescom 2014: Teil I von "Das HQ zu Gast bei Relic"
« Antwort #6 am: 21. August 2014 - 19:32:13 »
Jopp.
Wir waren da, weil niemand von uns (weder die Relic-Jungs noch Milka noch ich) Köln kennt und daher Alternativen empfehlen konnte. Da musste der Touri-Guide mit seinen Tipps herhalten. Essen war solide, Trinken semioptimal bis schei** und die Bedienung an Unfreundlichkeit und Ignoranz kaum zu topen.
Aber hey. Ich hatte immerhin eine Ausrede: Ich bin Düsseldorfer! Ich muss Düsseldorf-Süd alias Dunkeldüsseldorf (Köln) nicht kennen  :ugly: (Gruß an Evil)
« Letzte Änderung: 21. August 2014 - 19:35:21 von Lord Rommel »

MadMojo

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Re: Gamescom 2014: Teil I von "Das HQ zu Gast bei Relic"
« Antwort #7 am: 21. August 2014 - 19:51:56 »
Hm.. also ich geh als Kölner auch gelegendlich gerne ins Früh wenn ich mal in der Heimat bin. Ist allgemein ne relativ gute Wahl. Gutes Essen und gutes Bier.

Verstehe nicht warum du das trinken nicht gut fandest, kann mir das höchstens damit erklären das du als Düsseldorfer nur altes Bier gewöhnt bist... :ugly:
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dotaluX

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Re: Gamescom 2014: Teil I von "Das HQ zu Gast bei Relic"
« Antwort #8 am: 21. August 2014 - 19:54:02 »
Sehr sehr nice, ich hatte mir ein paar Bilder von Ardennes Assault erhofft, aber vll kommt das ja noch ? ;)

Germarier

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Re: Gamescom 2014: Teil I von "Das HQ zu Gast bei Relic"
« Antwort #9 am: 21. August 2014 - 20:51:36 »
Bei dem Bild Quinn verliert seine Truppen und wir haben Spaß, wer von den zweien bist den du Lord Rommel? Kurz Haar oder lang Haar? Auch würde mich als nicht Relic Team Kenner die Zuordnung der anderen Leute intressieren. Quinn kenn ich als einzigen.
Dieser Bürgerkrieg ist nicht die Knochen eines bayerischen, hessischen oder sächsischen Soldaten wert,“ um Bismarck zu zitieren.

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Mitth'raw'nuruodo

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Re: Gamescom 2014: Teil I von "Das HQ zu Gast bei Relic"
« Antwort #10 am: 21. August 2014 - 20:54:25 »
Ich bin Obelix  :ugly: (ja. Jeder hat seine Last im Leben)

Sehr sehr nice, ich hatte mir ein paar Bilder von Ardennes Assault erhofft, aber vll kommt das ja noch ? ;)
das wird schwer, weil wir nicht den Monitor abfotografiert haben. Ich frag mal Noun.
« Letzte Änderung: 21. August 2014 - 20:58:41 von Lord Rommel »

inhaLate

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Re: Gamescom 2014: Teil I von "Das HQ zu Gast bei Relic"
« Antwort #11 am: 21. August 2014 - 23:53:39 »
Danke für den ersten Teil Lord Rommel.

Heißt also für alle Multiplayerschlachten:

Es gibt keine neuen Einheiten, dafür werden Sounds und Atmosphäre aufgebohrt und die erweiterte Physik (umstürzende Bäume etc.) hält Einzug in die Multiplayerschlachten.

Oder beziehen sich die Infos nur auf die AA Kampagne?
"Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd."  Otto von Bismarck

Mitth'raw'nuruodo

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Re: Gamescom 2014: Teil I von "Das HQ zu Gast bei Relic"
« Antwort #12 am: 22. August 2014 - 00:51:58 »
In wie weit dynamische Map-Elemente teil des MPs werden, ist nicht klar.
ABER da es Teil des SP ist, werden sicher einige unserer pfiffigen Mapper wie Bacon oder MaxiKing sicher Karten mit entsprechenden Elementen bauen können.
Für die Kampagne ist das vor allem ein Dynamik-Motor, der für dich "Stress und Herausforderungen" generieren soll, damit die Kampagne kein monotones Geplänkel wird.

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Re: Gamescom 2014: Teil I von "Das HQ zu Gast bei Relic"
« Antwort #13 am: 22. August 2014 - 08:30:42 »
Schöner Bericht. Ich finde es auch generell gut, dass sich im News Bereich mal wieder was tut.

Was mich interessieren würde: Wer sind die ganzen Leute oben auf dem Bild? Pepsi, du, MilkCow und die Relic Leute sind klar aber wer sind die anderen und warum sind die da?

Eclipse

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Re: Gamescom 2014: Teil I von "Das HQ zu Gast bei Relic"
« Antwort #14 am: 22. August 2014 - 09:30:46 »
Guter Bericht :)
Wär nicht schlecht wenn in Teil 2 was über MP steht, falls es Neuerungen gibt ::).